12.08.2017

12 von 12

Eigentlich wollte ich euch heute 12 tolle Fotos von unserem Wandertag zeigen.
Da ich aber schon wieder "hier" geschriehen habe, als es diese Woche eine Krankheit zu verteilen gab, ist der Mann nun alleine wandern und ich hüte das Sofa.
Denn morgen ist Schulanfangsgottesdienst und am Montag möchte ich gern meine neuen Religionsschüler kennenlernen.
Daher heute keine Fotos.
Stellt euch die Sofadecke und die dampfende Teetasse einfach vor.

05.08.2017

WMDEDGT?

Es ist viel zu heiß im Schlafzimmer, auch wenn der Wetterbericht versprochen hatte "Heute Nacht können Sie mal durchlüften". Ich höre die Turmuhr noch halb eins schlagen und habe das Gefühl dauernd munter zu sein.

Aber irgendwann muss ich doch eingeschlafen sein, denn es scheint die Sonne und die Uhr zeigt nach acht. Während ich mich in den Tag grummel und den Frühstückstisch decke holt der Mann frische Brötchen. Nach einem ordentlichen Frühstück bereite ich den Rest "Familiengottesdienst und Gemeindefest" vor. Zunächst die Bastelsachen: alle Dinge in eine Kiste packen und eine Demoraupe für das Wurfspiel anmalen. Dabei merke ich mal wieder, dass ich nicht zeichnen kann. Der Gatte installiert derweil das Fliegenfenster im Wohnzimmer und geht danach Rasen mähen. Anschließend scheitere ich an der Montageanleitung für den Hampelmannschmetterling aus Papier. Auch mein Mann kann nicht helfen. Nun weiß ich, warum davon noch so viele Dinger da sind. Er lässt sich nicht ziehen und ist für die Kleineren sowieso zu schwer. Mist. Wir brainstormen gemeinsam und entscheiden uns für "Malen nach Zahlen" bzw. Klappkarte. Es gibt aber keine schöne Klappkarte zu Josua. Nebenbei melden zwei Familien zurück, dass ihre Mädels morgen tanzen. Sehr gut. Ich recherchiere nach Ausmalvorlagen, die möglichst alle Altersklassen abdecken und gehe die Kartenvorlagen drucken, kopieren und falten. Der Mann hat derweil Mittagessen gekocht.
Danach bauen wir den Minitisch zusammen und staunen mal wieder über IKEA Bauanleitungen. Die  Waschmaschiene wird bestückt.
Zwischen Kinderräumen, Arbeits- und Wohnzimmer suche ich alles zusammen was ich brauche bzw. was in die Kirche muss(Schulanfängergeschenke, Tücher, Ablauf, Plakat, ...) und was ich nun wieder wegräumen kann(Bastelvorlage Schmetterlinge)
Ich entscheide mich doch noch dafür, morgen auch Teebeutelbüchlein zu basteln.So habe ich auch etwas für die Größeren und Erwachsenen. Mir fällt ein, dass ich meine Gedanken zur Geschichte noch ordnen und verschriftlichen muss. Also erst das, dann das Papier für die erweiterte Bastellei. Mein Mann fragt zwischendurch, was er alles einkaufen soll.Die Waschmaschine meldet ein erfolgreiches Ende des Waschgangs, also raus mit der Wäsche. Der Mann ist zurück, hat die Einkäufe verstaut und werkelt derweil weiter im Garten. Ich trage schonmal alles vor, dann in die Kirche.  Danach ins Büro zum zuschneiden des Papiers für das Teebeuteldings. Dort merke ich, dass ich einen Teil des Papiers und die Kopiervorlage fürs Pfadfinden vergessen habe. Zurück laufen und nochmal. Als das fertig ist, steht eine Regenwolke über dem Haus. Da die Wäsche trocken ist, schnell abnehmen.
Der Mann schwingt den Staubsauger durch die Wohnung. Habe ich nicht einen tollen Mann? Zehn Minuten später regnet es und wir sitzen am Kaffeetisch.
Ich sortiere die letzten Reste Material in die Kiste für morgen und verschwinde in die Badewanne. Als ich gerade am PC bin, klingelt es. Mit Pfarrer und Band halten wir kurze Besprechung in der Kirche.

Es ist Abend geworden. Nun noch essen und dann chillen.


Idee und Sammlung: Frau Brüllen

31.07.2017

Rückblick

Viel war los in diesem Monat, darum war es auch im Blog ziemlich ruhig.

gelesen
  • Lucinda Riley: Die sieben Schwestern, die Sturmschwester
  • Todd Burpo: Den Himmel gibt's echt
  • Alice Gray: Ein Lied in der Nacht
  • R.L. Stine: Fear Street 2 Bände

gesungen
  • Zur Musik aus dem MP3 Player

gehört
  • Cornelia Funke: Kein Keks für Kobolde
  • Stilbruch: Neu
  • Musik aus dem Radio

gekocht
  • Slow Food. Spaghetti mit Auberginen-Tomatensugo (dabei gemerkt, dass es mich langweilt dem Essen beim Kochen zuzusehen)
  • Sauerkirsch-Marmelade aus den eigenen Kirschen

gebacken
  • Sauerkirsch- und Pflaumenkuchen
gegessen
  • indisches Curry
  • leckeres Sahneeis
  • viel zu viel Gutes
getrunken
  • jede Menge Wasser
  • Melissen-Pfefferminztee

gemacht
  • Freundin besucht und ausgiebig in Bastelgeschäften gestöbert
gesehen
  • Unesco Weltkulturerbe: den Geiranger Fjord, das BryggenViertel in Bergen und den Pückler Park in Bad Muskau 

geärgert
  • diesen Monat gab es keinen Grund zum ärgern, doch: die Nacktschnecken, die die erste Tomate verspeist haben
gefreut
  • über den Urlaub und die viele frei verplanbare Zeit
  • über die ersten Tomaten und wachsende Gurken und Zucchinis
  • über eigenen Salat und Zwiebeln
gebastelt
  • Tischdeko für einen Geburtstag
gestrickt/gehäkelt
  • je eine Socke in verschiedenen Farben

07.07.2017

WMDEDGT?

Wir waren am 5. so lange unterwegs, dass ich Frau Brüllens Frage erst heute beantworten kann.

Der Mittwoch beginnt als Urlaubstag. Wir schlafen aus, packen nach einem gemütlichen Frühstück unsere Rucksäcke zusammen und starten in Richtung Leipzig.
Unterwegs schreibe ich diverse Sms, um noch Kleinigkeiten zu klären. Die Strecke führt meist über die Bundesstraße und ist landschaftlich sehr schön: Kirschbaumalleen, kleine Dörfer, Felder.
Dank Navi finden wir die richtige Straße und klingeln halb zwölf bei der Freundin an der Tür. Dort wird erst noch ein wenig gequascht und ein Mittagessen gesucht. Wir entscheiden uns für "indisch zum Abholen" und essen gemütlich in ihrer Wohnung. Angesichts der riesigen Portionen, hätten wir uns gut und gerne etwas teilen können. Irgendwann gibt jeder bei seinem Essen auf.
Danach starten wir mit der Bahn in Richtung Innenstadt und von dort aus weiter zum Zoo. Muss man zum Zoo Leipzig etwas sagen? Es lohnt sich. Wir sind nach viereinhalb Stunden, kurz vor der offiziellen Schließung wieder draußen und haben gerade so alles gesehen. Hier ein paar Eindrücke:











Mit Bus und Straßenbahn geht es zurück zur Freundin, die nicht in Leipzig, sondern dicht daneben wohnt. Da wir alle wieder Hunger haben, werden die indischen Reste noch um einen Salat ergänzt und fröhlich miteinander getauscht. Zum Nachtisch gibt es sehr leckere Cakepops.
Den Abend lassen wir bei einem Film und Bier bzw. Hugo gemütlich ausklingen. Urlaub eben.

03.07.2017

Wenn Mädels basteln...

Vor einiger Zeit war ich auf Mädchen-Rüstzeit. Da es dort meist einen Kreativ-/Bastelnachmittag gibt und ich das gerne mache, durfte ich dieses ausgestalten.
Im Vorfeld habe ich mich für Karten gestalten, das Teebeutelbüchlein(die Idee und Anleitung stammt von hier) und die Explosionsbox(die Grundidee ist von hier, ich habe es dann größer gebastelt) entschieden und den Kindern einige Probemuster gebastelt. Zusätzlich konnte man aus einer Klopapierrolle eine Box basteln oder einen Schlüsselanhänger knüpfen.
So sahen meine Ideen aus:
Teebeutelbüchlein geschlossen.

Innenleben des Büchleins.

Explosionsbox von außen...

... und geöffnet.

Damit sich nicht alle um einen Stanzer streiten, hatte ich die Bastelteile für Eulen, Pinguine und Co bereits vorgestanzt und in Boxen sortiert, sowie die Papiere für Karten, Boxen und Co. zurecht geschnitten.
Außerdem bekam jedes Mädchen einen Briefumschlag mit bereits vorsortiertem gemustertem Papier. Auf dem Tisch standen viele Motivstanzer sowie diverse Bastelscheren und Stempel.
Dann konnte das Basteln los gehen. Wir haben an zwei Nachmittagen etwa drei Stunden gebastelt. Die Mädels (9 bis 13 Jahre alt) hatten dabei tolle Ideen und haben mir erlaubt, sie zu zeigen, seht selbst:

Basteltisch kurz nach dem Start (noch ist alles geordnet)

Arbeitstisch im Prozess.

Ganz andere Idee für die Klopaperrolle: eine Eule.

Die ersten Karten und Boxen, von A. (9 Jahre)

Pinguin auf Geschenk und Eulenkarte (G. 13 Jahre)

Noch eine Boxidee (K. Jahre)

Zwei Karten mit Eule und Pinguinen (L. 10 Jahre)

Hier endlich ein Teebeutelbüchlein und eine Karte mit Mäusen. Die hat einer der Mitarbeiter gebastelt.

Noch eine andere Explosionsbox Idee, mit gestempeltem Deckel und innen einem zusätzlichen Briefumschlag. (L. 11 Jahre)

Eulenkarte mit Regenbogen (N. 11 Jahre)

Liebevolle Karte für das nächste Hochzeitspaar. (L. 10 Jahre)

Hier eine grüne Box mit Inhalt (L. 10 Jahre)

Weitere Karten und ein ganz anderes Tier. (G. 13 Jahre)

Und die letzte Box, diesmal mit Pinguin. (A. 13 Jahre).

02.07.2017

Rückblick

Ich bin etwas später mit dem Rückblick für Juni. Erst war ich müde, dann krank. Aber nun folgt mein persönlicher Blick auf den Juni:

gelesen
  • einige Artikel in der neuen "Family"
  • Alice Gray (hrsg): Eine Kerze für Sarah
gesungen
  • neue, unbekannte Kinderlieder
  • mal wieder im Kirchenchor
gehört
  • Kindermund: "Frau X, woher bekommt man denn so schöne Kreise unter den Armen?" (Hellen, 4 Jahre alt) - die wohl schönste Frage nach Schweißflecken. 
getanzt
  • zu "Sei mutig und stark" mit allen Kindergruppen
  • den "Pferdchentanz" der über 600 Jahre alt ist, bei einer Führung
gekocht
  • Alltagsessen, u.a. Kassler, bayrischen Kartoffelsalat (oder, wie wir hier sagen "Gurkenappern") 
  • Holundergelee
gebacken
  •  ich nichts, dafür der Mann die Backmischung mit den Herzkeksen
gegessen
  • leckere Steaks
  • Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten: Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Salat, Radieschen 
  • Eis, Eis, Eis
getrunken
  • viel stilles Wasser, sonst Limo, Saft, Tee
gelernt
  • das ich auch ein wenig Arbeitsdruck brauche, um Dinge zu erledigen
gemacht
  • mit 21 anderen auf Rüstzeit gefahren
  • an den warmen Tagen intensiv geschwitzt
  • 5 Schatzsuchen durchgeführt 
  • eine  Füllung setzen lassen (hoffentlich ist beim Zahn nun Ruhe)
  • viel Papier sortiert
gesehen
  •  den Nachwuchs von Freunden
  • die Freundin zu ihrem 30. Geburtstag
  • eine andere Freundin und ihr Kind, die ich spontan besuchen durfte 
  • Bienen, Hummeln und andere Inseketen auf unserer Wiese
gepaddelt
  • bei Niedrigwasser auf der Mulde (wobei ich mehr sitzen und schauen durfte)
geärgert
  • über den Kopierer, der alle 5 Blatt einen Papierstau verursacht hat
  • über diskussionsfreudige Kinder, die alles besser zu wissen glauben
  • über den eingesteckten Haustürschlüssel, der mir nicht gehörte
gefreut
  • über die neuen Gartenmöbel und deren Einweihung
  • über das Treffen mit meinen Freundinnen und Freunden
  • über lange Bastelnachmittage mit den Mädels
  • über ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk
  • über Lob und kleine Dinge
gebastelt
  • ein Rundmühlespiel im Beutel mit den Religionskindern
  • Probemuster für die Mädels  
  • eine Würfelschnecke
gestrickt/gehäkelt
  • neben den anderen Bastelleien bin ich nicht dazu gekommen

25.06.2017

Mal kurz gebastelt...

habe ich, um den Mädels auf der Rüstzeit auch ein paar Muster präsentieren zu können.
Hier ein Teil der Ideen:

Entstanden sind die Tiere alle mit Hilfe der Eulenstanze von Stampin up. Die Flügel sind Teil einer Wellenkreisstanze und die Ballons aus einer einfachen Kreisstanze (beide Efco). Das Papier ist ein buntes Sammelsurium.
Wenn die Mädels es mir erlauben, zeige ich euch demnächst, was sie so gebastelt haben.

23.06.2017

Freitagsfüller

Irgendwie komme ich gerade nicht mehr richtig zum bloggen. Aber dafür wenigstens zum Freitagsfüller:

1.  In genau 48 Stunden bin ich schon auf der Mädchenrüste, für die immer noch nicht alles fertig ist.
2.  Bei Temperaturen über 30 °C bin ich nicht zu gebrauchen.
3.  Es gibt keine Garantie für ein sorgenfreies Leben .
4.  Menschen die positiv denken, leben länger.
5.  Wenn es heiß ist trinke ich am liebsten  stilles Wasser .
6.  Kohl ist tot und alle Medien berichten über die Streitereien zu seinem Begräbnis , soviel zum Thema Politik.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein kühles Schlafzimmer  , morgen habe ich geplant, nach der Schatzsuche nicht mehr zu arbeiten und Sonntag möchte ich zur Familienkirche gehen und danach auf Rüstzeit fahren !

16.06.2017

Freitagsfüller

1. Mir schmeckt gerade am besten das Obst und Gemüse aus unserem Garten.
2. Manchmal sage ich Sachen, ohne groß zu überlegen.
3. Regen war für heute angesagt aber bisher ist noch nichts zu sehen .
4. Schweigen ist die beste Art den Tag zu beginnen.
5. Fast hätte ich mich gestern ans Klavier gesetzt .
6. In einer besseren Welt gäbe es Frieden und Sattsein .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf basteln , morgen habe ich geplant, meine Freundin zu sehen und Sonntag möchte ich weiter die Gartenmöbel nutzen !

Idee und Impuls: Barbara

12.06.2017

12 von 12


Heute ist ja schon wieder ein 12ter. Dank Bine habe ich es nicht verpasst und dann ab halb elf doch noch Bilder gemacht:

Startbereit für Religion. Immerhin muss heute die Gitarre nicht mit.

Alle Schlüssel dabei? Kurzer Check am Schlüsselbrett- sieht gut aus.

Dann noch das vergessene Minioncape ausgeschlossen. Wem wohl die anderen beiden noch gehören?

Mein Tisch bevor der Unterricht los geht(Das nachher Bild habe ich vergessen. Es lag aber nicht mehr so schön geordnet.)

Mit den Kleinen zum Symbol "Wasser" gearbeitet. Der tolle Legekreis ist von hier und das Rundtuch hatte ich mir zum Geburtstag gewünscht. Ich bin wirklich ein Bodenbild-Legemensch.

Der Plan "nachher steht das Auto im Schatten" ging nicht auf.

Die wurde heute in unserem Garten bereitet.

Dann war noch ein Überraschungspäckchen angekommen. Fast zu schön verpackt, um es zu öffnen. Danke, danke, danke.

Raumvorbereitung für Kindergruppe Nummer 2: Christenlehre.

Heute haben wir Beutel gestaltet. Hier zwei Ergebnisse.
Die Kinder beim Spielen.

Trockenstation in meinem Arbeitszimmer.
So sieht also ein ganz normaler Montag bei mir aus und kurz vor Ende des Schuljahres habe ich ihn auch endlich mal angemessen dokumentiert.
Gesammelt wird bei Caro.http://draussennurkaennchen.blogspot.de/

05.06.2017

WMDEDGT?

Frau Brüllen will es wieder wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Sie sammelt auch alle Teilnehmer.

Bei mir war heute folgendes los:
Es ist schon heute, als ich endlich einschlafen kann. Viel zu früh (um 7 Uhr) klingeln die Wecker, denn es ist Festgottesdienst zum Pfingstfest und zum Abschluss der Sanierung der Kirche. Also aufgestanden, Frühstück gemacht und den Mann los geschickt (nein, der geht von selber). Ich verbringe derweil noch etwas Zeit mit unserer Wäsche (Teil 1:legen). Dann muss auch ich los. Zwischendrin treffe ich die Frau, die den Kindergottesdienst macht und erkundige mich gleich, was ihr Thema heute ist. Denn nächste Woche bin ich dran.
Der Gottesdienst ist sehr schön. Danach sind noch Grußworte, die ich mir aber spare. Dafür sammle ich vor der Kirche zwei Kinder ein, deren Eltern noch drin sitzen und lotse sie zum Spielplatz. Dort kommen dann noch weitere Eltern und Kinder dazu, sodass ich mich schnell umziehen gehen und einen Ball holen kann. Wir werden immer mehr und immer hungriger.
Schließlich sind die Grußworte aber vorbei und das Buffett wird eröffnet. Es ist sehr lecker und sehr viel, ich unterhalte mich mit vielen Leuten. Die Zeit vergeht und irgendwann leert sich der Platz.
Mit vollem Bauch und neuen Gartentipps versorgt, gehen wir nach Hause. Dort schlafe ich unverzüglich ein.
Danach wird noch ein wenig gelesen. Wir gehen in den Garten und geizen endlich die Tomaten aus. Neu angebunden werden müssen sie auch. Außerdem ernte ich die ersten Radieschen und die allererste eigene Erdbeere in diesem Jahr. Wir rechnen aus, wann wir in den Urlaub fahren und plauschen mit dem Nachbarn, der von einem Spaziergang heimkommt. Als es anfängt zu regnen, gehen wir wieder rein. Dort kümmere ich mich um die Wäsche (Teil 2: bügeln und Teil 3: wegräumen) und telefoniere mit meiner Mama.
Irgendwann fahre ich den PC hoch, lese ein wenig in Blogs und verschicke eine Mail.
Nun wird hier noch Abendbrot gegessen und dann freue ich mich auf stricken und den zweiten Teil von "Sherlock".

02.06.2017

Freiagsfüller

Schon wieder eine Woche vorbei. Freitag ist:
1.   Es ist die Aufgabe auf einem Gelände zwei verschiedene Schatzsuchen zu gestalten .
2.   Einfach die Arbeit sein lassen und ins Schwimmbad gehen, kann ich nicht .
3.   Wenn ich morgen im Lotto gewinne dann weiß ich nicht, was ich machen würde.(Da ich aber keinen Lottoschein habe, besteht die Gefahr nicht) .
4.   Mir fehlt es momentan vor allem mit mir selber an Geduld.
5.   Erdbeeren mit Eis gab es dieses Jahr schon .
6.  Schokolade ist mein Lieblingseis.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein wenig stricken , morgen habe ich geplant, mit dem Kinderkreis Stoffbeutel zu gestalten und Sonntag möchte ich das es erst regnet, wenn alle Draußen-Aktionen vorbei sind!

Idee, Impuls und Sammlung: Barbara

01.06.2017

Rückblick

gelesen
  • Jacqueline Park: Das Reich der Himmel
  • Iny Lorenz: Die Pilgerin
  • Die drei ??? und die Geisterlampe
  • Die drei ??? und der unsichtbare Passagier
  • Zsusa Bank: Die hellen Tage
  • Dirk Petzold und Silke Sorge: Abenteuer Zoo 
  • M Christina Butler: Der kleine Igel und die Sternschnuppen
  • diverse Bastelbücher
gesungen
  • überhaupt nicht
gehört
  • Reinhard Mey: Mr Lee
  • diverese Hörbücher
gekocht
  • endlich mal wieder: Huhn im Blätterteig
gebacken
  • nichts
gegessen
  • viel weiche Nahrung
  • was der Mann gekocht hat (alles sehr, sehr lecker)
getrunken
  • vor allem: Wasser
gelernt
  • manche Dinge kann man nicht ändern und an anderen ist man Schuld, ohne etwas dafür zu können
gemacht
  • viel Zeit auf dem Sofa verbracht und Kühlakku gehalten
  • viel gelesen
  • einige sehr kurze Ausflüge
gesehen
  • das Barockschloss Lichtenwalde bzw. den zugehörigen Park
  • meine Familie
geärgert
  • über die blöde Zahngeschichte, die am Ende zum Kieferchirurgen führte und fast den ganzen Monat gedauert hat
gefreut
  • über Geschenke und Post von Freunden
  • über den Sonnenschein und die neue Hängematte
  • über friedliche Christenlehrekinder, die Beutel bedrucken toll finden
  • über meinen Mann
gebastelt
  • ein wenig für die Mädchen-Rüstzeit
gestrickt/gehäkelt
  • so gut wie gar nicht

27.05.2017

Als ich Kind war

Martina von Jolinas Welt hat aufgefordert, über unsere Kindheit zu berichten. Na dann mal los:

Als ich Kind war hatten wir einen eigenen Kletterturm im den Garten, mit Sandkasten unten drin, Leiter, Steilwand und Rutsche (wobei wir die am seltensten benutzt haben). Außerdem haben wir ein Traktorreifen-Sandkastenboot besessen, in dem wir am liebsten "Gärtnerei" spielten. Später oder zeitgleich gab es noch eine Schaukel und eine Kletterstange.
Etwas weiter weg gab es eine Baumansammlung, "unser Busch" in dem wir Verstecken spielten und auf den Bäumen kletterten, bis uns eine Mutter nach Hause holte.

Unser Kletterturm-gebaut von meinem Vater.
Als ich fünf Jahre alt war, bekam ich einen Bruder. Da ich lieber eine Schwester gehabt hätte (und nicht verstanden hatte, dass man sich Babys nicht aussuchen kann), wollte ich ihn umtauschen.

In der Schule war ich in der ersten Klasse überzeugt, neimals lesen zu lernen. Es hat dann aber doch noch funktioniert. Sobald ich lesen konnte, verschlang ich ein Buch nach dem anderen. Das machte ich in so einem Tempo, dass ich nach zwei Jahren die "Kinderabteilung" der Dorfbibliothek ausgelesen hatte. Weil man mir anfangs mein Lesetempo nicht glauben wollte, musste ich Fragen zum gelesenen Werk beantworten.

Als ich in der dritten Klasse war, bekamen wir unser eigenes Telefon ins Haus. Das war eine Sensation für uns. Bis wir dann selbst telefonieren durften, hat es noch eine ganze Weile gedauert. Ebenfalls ab der dritten Klasse durfte man (mit Erlaubnis der Eltern) allein mit dem Fahrrad in die Schule fahren. Ungefähr zu dieser Zeit gab es auch die ersten Tamagotchis, die wir alle unbedingt haben und pflegen mussten. Noch lieber hatte ich allerdings die Magic Dyper Babys, die in der Gefriertruhe eine blaue oder rote Windel bekamen.

Als ich Kind war kam montags immer der Eismann mit dem Eisauto und wenn er mit seiner Glocke läutete (und wir genug Geld hatten), rannten wir zu ihm und kauften uns ein Eis. Was es kostete weiß ich nicht mehr, aber Taschengeld gab es damals noch in D-Mark. Ich habe monatelang auf das Fanbuch von "Medicopter 117" gespart, weil es für mich damals einfach unheimlich teuer war.

Als ich Kind war, durfte ich zwanzig Minuten am Tag fernsehen. Wegen "Mila Superstar" waren wir volleyballbegeistert ohne Ende. Als sich in einer der Serien (im Traum) Milas Gegnerinnen in Teufel verwandelten, verbot mir meine Mutter die Serie weiter zu sehen. Ein Riesendrama.
Gemeinsam mit dem Nachbarmädchen hatte ich einen "Geheimbriefkasten" in dem keine Post landete.Ich habe versucht unsere Hunde zu trainieren und ihnen regelmäßig Hindernisstrecken im Garten gebaut.
Einmal habe ich einen Fallschirm gebastelt und versucht von unserem Misthaufen abzuheben.
Ein anderes Mal war ich kurz in einer richtigen "Bande". Bis wir die Theorie "Schnee ist Wasser und das löscht Feuer" praktisch ausprobierten (und unterschätzten, wie schnell so eine trockende Stoffbahn brennt). Die Hütte war zum Glück komplett nass. Ich bekam trotzdem eine Strafe- und flog aus der Bande.

Die  Grundschule veranstaltete das Schwimmlager am Dorfteich. Dorthin musste man laufen (Klasse 1und 2) oder mit dem Fahrrad hin fahren (ab Klasse 3).  Einmal im Jahr gab es den "Bonbonlauf" (gibt es heute noch), wo man pro 400m-Runde ein Bonbon bekam. Wir konnten in der vierten Klasse alle einen Kopftstand frei stehend und die Mädchen hassten das Spiel mit dem Reifen. Im Frühjahr rannte der Lehrer mit uns bis zum nahegelegenen Waldanfang. Dort verkündete er das Ende der Stunde- wir rannten sofort zurück.
Beim Schulessen bekam ich immer zu große Portionen von Dingen, die ich nicht mochte. Eine Regel war, den Teller abzuessen, weswegen ich "Milchreis" und "Eier in Senfsauce" heute strikt ablehne.
Aufs Gymnasium gingen von unserer Klasse nur sechs der vierzehn Schüler- die Kinder der Lehrerin, des Polizisten und der Krankenschwester. Ich weigerte mich, trotz Bildungsempfehlung, aufs Gymnasium zu gehen und kam mit den anderen in die Realschule.



Als ich Kind war hatte ich mein eigenes Beet. Die angebauten Möhren sind nie gewachsen und Unkraut zupfen mochte ich auch nicht. Dafür durften wir in Omas Garten immer die Beeren naschen.

Als ich Kind war ging ich in die Christenlehre, in den Flötenkreis, die Kurrende (Chor), zum Gitarrenunterricht und zum Tanzen. Mehr durfte ich nicht machen, damit ich einen Nachmittag in der Woche "frei" hatte.

Als ich Kind war, vergingen die Tage langsamer und hatten mehr Stunden. Die Sommer waren endlos lang, es gab schöne Urlaube und viel Ferien.

Soweit zu meinen Erfahrungen in der Kindheit.
Wer noch mitmacht, findet ihr hier.

26.05.2017

Freitagsfüller

Es ist recht still hier in letzter Zeit. Die Zahnsache hat sich doch deutlich länger ausgedehnt als alle geglaubt haben. Nun gehts wieder. Aber dafür gibt es auch jede Menge Arbeit.
Darum heute erstmal wieder in kleiner Füller:

1.  Bei Milka fällt mir Schokolade ein. Ist Milch drin, kann ich nicht essen.
2.  Der Tag heute verlief bisher nicht spektakulär.
3.  Ich verstehe nicht  wo am Abend immer die Stunden hin sind .
4.  Durch die lange Krankphase bin ich momentan etwas zeitlos.
5.  Das Gefühl von  Sommer stellt sich gerade ein .
6.  Der Vorschlag zu Hanna war vorhin wie für mich gemacht.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Hängematte , morgen habe ich geplant einen schönen Tag zu erleben und Sonntag möchte ich gucken, ob ich bei der Fernsehübertragung jemanden erkenne !

Impuls und Sammlung: Barbara

13.05.2017

12 von 12

Ich bin zu spät- aber immerhin habe ich es dieses Mal nicht komplett vergessen.

Blick nach draußen: es wird endlich wieder wärmer!
Da ich immer noch an meiner Zahnsache leide, den Krankenschein schon wieder verlängert...


... und alle die es betrifft, darüber informiert.

Dann kam noch liebe Post.

So sah es nach dem Öffnen aus....


... und so nach dem Auspacken. Da habe ich mich sehr gefreut.

Hier noch die Bilder 7 bis 12: Den Rest des Tages lag ich auf dem Sofa.



Idee und Sammlung: Caro